06.30.08 (1:33 am)


Bewerbungsformulare   [edit]
In meinem Job arbeite ich bereits seit meiner Ausbildung und habe hier auch einen sicheren Arbeitsplatz – leider bin ich aber in letzter Zeit sehr unzufrieden und würde gern einen verantwortungsvolleren Posten übernehmen, so dass ich in meiner Freizeit immer mal die Stellenangebote checke um mich anderweitig zu bewerben. Online muss man hier oft nicht mal seine Unterlagen in herkömmlicher Form einreichen, sondern trägt die notwendigen Angaben zu den Noten und der Berufserfahrung einfach in ein entsprechendes Formular auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens ein, was sich sehr komfortabel darstellt. Eine Freundin, die gerade die Uni und Jobsuche hinter sich hat, hat mich allerdings auf einen großen Haken in dieser Sache hingewiesen – mittels Formular werden Bewerber meist anhand der eingetragenen Kriterien einfach so aussortiert. Die Personalverantwortlichen sparen sich mit dieser Methode vorrangig Zeit und Mühen, indem alle Bewerberdaten in der Datenbank hinterlegt und dort fleißig sortiert werden. Nur wer den internen Anforderungen entspricht, schafft es so erst einmal beachtet zu werden. Ist nur eine Schulnote jedoch schlechter, als es die Datenbank mitgeteilt bekommen hat, schnappt das Raster sofort zu – auch ein guter Lebenslauf und ein perfektes Anschreiben werden so nicht einmal gelesen! Ich zeigte mich zunächst sehr ernüchtert von dieser Vorgehensweise, schließlich hat die Individualität so quasi gar keine Chance. Meine Freundin berichtete mir, dass auch sie mit einigen Absagen zu kämpfen und hierbei das Gefühl hatte, dass ihre Unterlagen gar nicht wirklich gelesen worden waren. Leider kommen solche Formulare und Suchkriterien aber immer mehr ins Spiel bei großen Unternehmen, welche die Bewerberflut anderweitig nicht mehr bewältigen können.




06.25.08 (5:25 am)


Der perfekte Schuh   [edit]
Perfekt sitzende Schuhe zu finden ist oft nicht ganz einfach. Auch ich muss für den Besuch im Schuhgeschäft immer etwas Zeit einplanen und eine Reihe von Modellen probieren und Probelaufen bis ich ein gut passendes neues Paar gefunden habe. Aus meiner Erfahrung ist es bei der Auswahl der Schuhe am Wichtigsten, dass sie nicht drücken. Die Schuhe müssen gleich bei der ersten Anprobe perfekt sitzen – eine Einlaufphase, in welcher sich der Schuh noch etwas weitet, sollte keinesfalls notwendig sein. Auch sollten die Schuhe innen möglichst glatt, also ohne Nähte und Unebenheiten ausfallen, da diese meist ein Drücken oder gar Blasen am Fuß verursachen. Auch die Ferse sollte sich im Schuh wohl fühlen und gut sitzen, damit der Fuß beim Abrollen einen sicheren Halt hat. Dasselbe gilt auch für die Zehen, welche vorn im Schuh genügend Platz finden müssen damit sie nicht zusammen gedrückt werden. Zehen, die über Jahre durch zu enge Schuhe zusammen gedrückt worden, passen sich dieser Position irgendwann an und sind dann dauerhaft verformt. Auch auf die Materialien des Schuhs sollte beim Kauf geachtet werden. Am Wohlsten fühlen sich die Füße stets in gutem Leder, da es atmungsaktive Eigenschaften besitzt. Kunstleder kaufe ich persönlich nie, da es weder Tragekomfort noch Atmungsaktivität besitzt. Nach einem langen Tag müssen die Schuhe zudem zu Haus gewechselt werden – am besten gönnt man ihnen nach langen Tragezeiten einen Tag Ruhe, so dass sie gut austrocknen können. Für den Schuhkauf empfiehlt sich weiterhin der Nachmittag, da die Füße dann ihre Normalform besitzen und noch wenig angeschwollen sind.




06.17.08 (4:48 am)


Lieber Falke oder Schiesser?   [edit]
Es gab Zeiten, in denen ich nicht gerade viel Wert auf meine Unterhosen gelegt habe. Haben Männer wohl so an sich, solange sie nicht liiert sind. Das hat sich aber geändert, als ich meine Freundin kennen gelernt habe. Da ist es äußerst peinlich, mit den Modellen von Schiesser aus dem letzten Jahrhundert anzutanzen. So gut Schiesser auch ist – irgendwann gehen einfach auch die besten Shorts kaputt. Nun bin ich, wie man vielleicht schon herauslesen konnte, begeisterter Anhänger von Unterhosen von Schiesser. Das sieht meine Freundin allerdings anders – ihr wäre es am liebsten, ich würde auf Falke umsteigen. Falke hatte ich bis dato noch nie gehört und musste mich erstmal informieren. Also habe ich mich in den Weiten des World Wide Web auf die Suche begeben. Anfang vergebens, denn an Vogelkunde bin ich wenig interessiert. Dann kam ich auf die clevere Idee, mal „Unterhose Falke“ in die Suchmaschine einzugeben und vor mir taten sich unendlich viele Pages auf, die das Gesuchte anbieten. Ich muss gestehen, dass ich vom Preis dieser Unterwäsche nicht gerade begeistert bin. Aber was tut man nicht alles? Ich habe mir einfach mal drei Shorts von Falke bestellt. Da wird meine Freundin Augen machen. Wenn ihr die Sachen von Falke so gut gefallen, bitte. Wobei die Unterhosen echt ganz gut ausschauen. Nun lasse ich mich einfach mal vom angeblich so hohen Tragekomfort überzeugen und wenn das alles so passt, wie ich es gelesen habe, werde ich vielleicht in Zukunft öfter mal Unterwäsche von Falke kaufen und Schiesser untreu werden.




06.12.08 (4:34 am)


Der Badspiegel   [edit]
Unsere Wohnung ist heute von vielen Dingen gekennzeichnet. So ist es aber nicht nur die einzigartige Wandfarbe oder Farbgestaltung in unseren vier Wänden, die diese auszeichnen. Auch können es die besonderen Motive sein, in denen wir unsere eigenen vier Wände gestaltet haben, die diese auszeichnen. Natürlich gibt es hier immer einige Dinge, die in jeden Raum gehören. So gehört für viele von uns – und so auch für mich und meine Freunde – etwa eine bequeme Wohnzimmercouch in das heimische Wohnzimmer. Währenddessen gehören heute natürlich der Herd und der Kühlschrank in die Küche. Doch während diese Räume ihren Platz als Wohnraum bereits seit Jahren innehaben, so gibt es inzwischen noch einen weiteren Raum in unseren eigenen vier Wänden, der inzwischen auch eine Bedeutung als Wohnraum hat und heute von vielen Menschen auch als persönlicher Anti-Stress-Raum genutzt wird und das ist das heimische Badezimmer. Inzwischen finde ich hier nicht nur bei mir, sondern auch bei nahezu allen meiner Freunde einige Einrichtungsgegenstände, die in ein heutiges Badezimmer gehören, wie der Herd in die Küche. Hierbei handelt es sich etwa um eine Reihe diverser Badmöbel wie etwa Regale, Hocker oder auch Schränke. Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass nicht nur mein Badezimmer von einer ganzen Reihe von Badzubehör verziert wird, das hier aber neben seiner offensichtlichen Funktion oft auch nur als Dekoration verwendet wird. Ein Bestandteil eines heutigen Badezimmers, das unablässig zu diesem Raum gehört, ist heute auch der Badspiegel. Aufgrund der Tatsache, dass man diesen Einrichtungsgegenstand heute in jedem Badezimmer finden kann, gibt es natürlich auch viele verschiedene Formen und auch Varianten eines solchen Badspiegels. So sind es etwa Varianten wie der Spiegelschrank oder auch der Lichtspiegel, die ich hier sehr häufig finden kann.




06.05.08 (5:18 am)


Richtig Sammeln   [edit]
Das Sammeln von Münzen gehört zu den wohl schönsten und anspruchsvollsten Hobbies. Mit aktuellen Kursmünzensätzen und Gedenkmünzen lässt sich die moderne Prägekunst anschaulich erleben, antike Münzen hingegen berichten von ihrer jeweiligen Epoche und machen die Geschichte förmlich greifbar. Nahezu alle Sammler legen sich hierbei auf ein oder mehrere Sammelthemen fest, in deren Rahmen sie eine bestmögliche Vollständigkeit ihrer Münzsammlung anstreben – ich habe mich hier beispielsweise aus geschichtlichem Interesse auf Münzen der Weimarer Republik und der BRD spezialisiert. Natürlich stellen Münzen auch immer eine Wertanlage dar, wobei es allerdings zu beachten gilt, dass die Sammlung für den Wiederverkauf möglichst vollständig ist. Innerhalb der aktuellen Kursmünzensätze und innerhalb geschlossener Sammelgebiete der Geschichte und Moderne wird nach Möglichkeit eine Vollständigkeit angestrebt, auch einzelne Münzen taugen jedoch als lohnende Kapitalanlage. Um hier Münzen mit Wertsteigerungspotential jedoch von unnötigen Einzelkäufen zu unterscheiden, erfordert es bereits gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Numismatik. Bei raren Stücken, wie z.B. der 5 DM Gedenkmünzen, lässt sich mit einer Anschaffung quasi nichts falsch machen, sie steigen stets in ihrem Wert. Bei anderen Münzen ist das Risiko der Geldanlage schon größer, so dass vor der Anschaffung genau geprüft werden sollte, wie sich der Wert der jeweiligen Münze in den Folgejahren entwickeln wird. Auch die Gedenkmünzen der ehemaligen DDR waren bereits massiven Wertschwankungen unterworfen – nach der Maueröffnung stiegen ihre Preise ins Astronomische, um dann aufgrund von Gerüchten wieder rapide zu fallen. Momentan gelten die Münzen in Fachkreisen als deutlich unterbewertet, so dass von einem derzeitigen Wiederverkauf aufgrund der zu erwartenden Wertsteigerung ausdrücklich abzuraten ist.




06.03.08 (5:11 am)


DDR Münzen   [edit]
Ich bin in der DDR aufgewachsen und habe in den vergangenen Jahren mit dem hobbymäßigen Sammeln von Muenzen begonnen – meine Fokussierung auf die Alu-Chips ist hier wohl vorrangig persönlicher Natur. Die ersten Münzen wurden in der DDR kurze Zeit nach Kriegsende im Jahre 1948 ausgegeben und zunächst auf 1-, 5- und 10 Pfennig-Stücke beschränkt. In den Folgejahren folgten dann noch 20- und 50-Pennige und schließlich die Mark-Stücke. In der Münzherstellung in der DDR beschränkte man sich vorrangig auf das Münzmetall Aluminium, was den Geldstücken bereits zu Zeiten der DDR den wenig schmeichelhaften Namen Alu-Chips einbrachte. In Zeiten der DDR im Ausland belächelt, haben sich die leichten Aluminiummünzen jedoch in den vergangenen Jahren auch immer neue Sammlerherzen erobert, so dass sie nun lange nach dem Fall der Mauer endlich die verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Neben der Massenproduktion der Umlaufmünzen wurden in der DDR nur wenige Gedenkmünzen heraus gegeben, welche dann auch fast ausschließlich im Export landeten. Sammler aus der DDR mussten, um in den Besitz der raren Gedenkmünzen zu kommen, zudem in einem Numismatik-Verein angemeldet sein – wie sich zudem die Parteitreue auf den Zuwachs in der Münzsammlung auswirkte, kann sich jeder selbst denken. Im Besonderen die Gedenkmünzen des verblichenen Staates werden heute jedoch aufgrund ihrer Seltenheit zu Höchstpreisen gehandelt, wohl dem, der entsprechende Sammlerstücke besitzt. Nur wenig bekannt ist zudem, dass in der DDR auch Kursmünzensätze ausgegeben wurden – ihnen war jedoch das gleiche Schicksal zuteil wie den Gedenkmünzen, sie verschwanden von der Produktion in den Export. Auch diese Kursmünzensätze werden heute gern gesammelt.